Kurzer geschichtlicher Überblick

  • 1802 Fertigstellung des Instruments durch den Kasseler Hoforgelbauer Georg-Peter Wilhelm
  • 1818 Schäden durch in die Orgel eingedrungenes Regenwasser
  • 1900 Reparaturarbeiten ohne substanzielle Eingriffe in das Instrument
  • 1914/18 im 1. Weltkrieg Ablieferung der Prospektpfeifen und mehrerer Metallpfeifenregister
  • 1926/27 Instandsetzung der Orgel mit neue Prospektpfeifen, elektrischer Gebläseantrieb sowie   klanglicher Umgestaltung
  • 1938 Versetzung der Orgel auf die neu geöffnete Kaiserempore, die Arkaden wurden im 13. Jahrhundert vermauert. Einbau eines neuen Spieltisches
  • 1953 umfangreiche Arbeiten an der Orgel, Einbau neuer Register, Tieferstimmung des ganzen Instruments um einen halben Ton
  • 1974 Bau der modernen Orgel im südlichen Querschiff der Kirche, vorübergehende Stilllegung der Wilhelm-Orgel
  • 2002 werden auf Betreiben der neuen Bezirkskantoren zwei Gutachten von Orgelsachverständigen der Evangelischen Landeskirche von erstellt
  • 2005 wird ein weiteres Gutachten vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege in Auftrag gegeben. Die Expertenkommission empfiehlt eine Restaurierung der Orgel nach strengsten denkmalpflegerischen Kriterien
  • 2013 erfolgte der Berschluß des Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Oberkaufungen über die Sanierung der Wilhelm-Orgel
  • 2014 Vergabe des Restaurierungsauftrags an die Orgelbaufirma Jehmlich aus Dresden

 

Nach Meinung der Sachverständigen handelt es sich bei der Oberkaufunger Restaurierung um eines der wichtigsten Projekte in der Orgellandschaft Nordhessen.